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    NW

    Nordrhein-Westfalen

    73 Lebensmittel aus Nordrhein-Westfalen – 49 haben im Juli Saison.

    Lebensmittel
    73
    Jetzt Saison
    49
    Hauptstadt
    Düsseldorf
    Art
    Flächenland

    NRW ist dicht besiedelt – und gleichzeitig eines der wichtigsten Anbaugebiete für frisches Obst und Gemüse in Deutschland. Was andere Bundesländer romantisch als „Agrarlandschaft” vermarkten, ist in NRW knallharte Praxis: Millionen Menschen im Rheinland und Ruhrgebiet werden täglich von regionalen Betrieben versorgt, die direkt neben den Großstädten produzieren.

    Im Frühling startet Spargel vom Niederrhein früh – sandige Böden, milde Temperaturen, oft schon Anfang April der erste Stich. Viele Betriebe liefern direkt auf Düsseldorfer und Kölner Wochenmärkte.

    Im Sommer prägen Erdbeeren aus dem Münsterland das Angebot – mit Selbstpflücke-Feldern rund um Münster und Coesfeld. Parallel versorgt das Vorgebirge zwischen Bonn und Köln die rheinischen Großstädte mit Porree, Sellerie, Kohlrabi und Salaten – eine der ältesten kontinuierlich genutzten Gemüseanbauregionen Deutschlands.

    Im Herbst kommen Äpfel und Quitten vom Niederrhein, Kartoffeln aus dem Münsterland und Lagergemüse aus dem Vorgebirge – Versorgung für Millionen, direkt aus der Region.

    Häufige Fragen zu Nordrhein-Westfalen

    Warum ist der Niederrhein so früh mit Spargel?
    Der Niederrhein zwischen Krefeld und Kleve hat sandige, schnell aufwärmende Böden – ideal für Spargel, der Wärme von unten braucht. Oft kann bereits Anfang April der erste Stich erfolgen, früher als in vielen anderen deutschen Regionen. Viele Betriebe betreiben Direktvermarktung ab Hof oder auf Wochenmärkten in Düsseldorf und Köln.
    Was wächst im Münsterland?
    Das Münsterland ist bekannt für Erdbeeren von Mai bis Juli – mit vielen Selbstpflücke-Angeboten auf Feldern rund um Münster und Coesfeld. Dazu kommen Äpfel, Birnen und Kartoffeln aus kleinen Betrieben. Direktvermarkter mit Hofläden sind im Münsterland besonders verbreitet – kurze Wege, frische Ware direkt aus der Region.
    Was ist das Vorgebirge und warum ist es besonders?
    Das Vorgebirge zwischen Bonn und Köln ist eine der ältesten kontinuierlich genutzten Gemüseanbauregionen Deutschlands. Gärtnereien bauen hier seit Jahrhunderten Knollensellerie, Möhren, Porree, Kohlrabi und Kopfsalat an und versorgen direkt die Bonner und Kölner Wochenmärkte. Kurze Transportwege und lange Tradition machen diese Region zum Rückgrat der rheinischen Stadtküche.
    Welche Obstsorten sind typisch für NRW?
    Am Niederrhein werden Boskoop-Äpfel, Quitten, Pflaumen und Sauerkirschen angebaut. Im Münsterland kommen Streuobstwiesen mit alten Sorten wie Klarapfel und Gravensteiner dazu. Im Herbst bieten viele Hofläden rheinisches Lagerobst direkt vom Erzeuger – besonders Äpfel und Birnen von Oktober bis Dezember.