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    HB

    Bremen

    1 Lebensmittel aus Bremen – 0 haben im Juli Saison.

    Lebensmittel
    1
    Jetzt Saison
    0
    Hauptstadt
    Bremen
    Art
    Stadtstaat

    Bremen liegt mitten in Niedersachsen – und ist eng mit seinem landwirtschaftlichen Umland verbunden. Was auf Bremer Wochenmärkten verkauft wird, wächst oft nur wenige Kilometer entfernt: Spargel aus Nienburg, Kohl aus dem Elbe-Weser-Dreieck, Äpfel aus dem Alten Land. Bremen produziert wenig selbst – aber als alte Handelsstadt weiß sie, wo die besten Produkte herkommen.

    Im Frühling eröffnet Spargel aus Nienburg die Saison auf dem Domshof-Markt – dem Herzstück des Bremer Wochenmarkts. Im Sommer prägen Erdbeeren, frische Salate und grüne Bohnen aus dem Umland die Marktstände.

    Im Herbst kommen Weißkohl, Kartoffeln und Rote Bete. Mit dem ersten Frost beginnt die Grünkohl-Saison – und damit die eigentliche norddeutsche Winterküche.

    Grünkohl mit Pinkel ist in Bremen mehr als ein Gericht – es ist ein Ritual. Die Bremer Kohlfahrt im Januar und Februar zieht Tausende in die Umgebung: Wandern durch Felder, Bollerwagen mit Schnaps, und am Ende ein dampfender Teller Grünkohl. Wer einmal dabei war, versteht, warum dieser Kohl in Norddeutschland Kultstatus hat.

    Häufige Fragen zu Bremen

    Warum ist Grünkohl in Bremen so wichtig?
    Grünkohl ist in Bremen und Norddeutschland mehr als ein Wintergemüse – er ist Kulturgut. Erst nach dem ersten Frost wird er geerntet, weil die Kälte die Stärke in Zucker umwandelt und ihn besonders süß macht. Traditionell wird er mit Pinkel (einer geräucherten Grützwurst) oder Kassler serviert – ein Gericht, das die norddeutsche Winterküche seit Jahrhunderten prägt.
    Was passiert bei einer Bremer Kohlfahrt?
    Die Kohlfahrt ist ein norddeutsches Winterritual: Gruppen wandern durch Felder und Dörfer rund um Bremen, ziehen einen Bollerwagen mit Schnaps und Getränken mit – und landen am Ende bei einem traditionellen Grünkohlessen. Die Saison läuft von November bis Februar. Wer einmal dabei war, versteht, warum Grünkohl in Norddeutschland so tief verwurzelt ist.
    Wo kauft man in Bremen regional ein?
    Der Wochenmarkt am Domshof ist die erste Adresse – mit Direktvermarktern aus dem niedersächsischen Umland, die Spargel, Kohl, Äpfel und Salate anbieten. Auch der Markt in Schwachhausen und Bio-Wochenmärkte im Stadtteil Findorff haben regionale Ware. Hofläden im Speckgürtel rund um Bremen ergänzen das Angebot.
    Welche Lebensmittel kommen aus dem Bremer Umland?
    Spargel aus Nienburg (April–Juni), Erdbeeren aus dem Raum Achim und Verden (Mai–Juli), Äpfel und Kirschen aus dem Alten Land (Juli–Oktober), Weißkohl und Grünkohl aus dem Elbe-Weser-Dreieck (September–Februar). Bremen ist Handelsstadt – das Umland liefert.