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    Bayern

    77 Lebensmittel aus Bayern – 50 haben im Juli Saison.

    Lebensmittel
    77
    Jetzt Saison
    50
    Hauptstadt
    München
    Art
    Flächenland

    Vom Hopfen in der Hallertau bis zu den Gemüsefeldern im Knoblauchsland – Bayern gehört zu den vielfältigsten Agrarregionen Deutschlands. Über 100.000 landwirtschaftliche Betriebe prägen Märkte, Hofläden und Wochenmärkte im ganzen Freistaat.

    Im Frühling eröffnet Spargel die Saison – der Schrobenhausener gilt als besonders fein. Es folgen Radieschen, Spinat und die ersten Salate. Im Sommer übernehmen Erdbeeren, Tomaten, Zucchini und Süßkirschen vom Bodensee das Rampenlicht. Der Herbst gehört Kürbis, Äpfeln, Birnen und Wurzelgemüse wie Sellerie und Pastinake. Weißkohl und Wirsing überbrücken schließlich den Winter.

    Das Knoblauchsland nördlich von Nürnberg versorgt die Metropolregion täglich mit Frischgemüse: Sellerie, Meerrettich, Lauch, Kohlrabi und Zwiebeln – alles aus kurzen Transportwegen, alles mit Gesicht. Und die Hallertau? Rund 85 % des deutschen Hopfens stammen von hier – ein Weltrekord in grünen Dolden.

    Häufige Fragen zu Bayern

    Warum ist bayerischer Spargel so beliebt?
    Der Schrobenhausener Spargel aus dem Raum Ingolstadt/Augsburg gilt als einer der feinsten Deutschlands. Die sandigen Böden und das kontinentale Klima sorgen für besonders zarte, aromatische Stangen. Die Region feiert alljährlich ein eigenes Spargelfest – und die kurzen Transportwege garantieren Frische direkt vom Feld.
    Was unterscheidet Hallertauer Hopfen von anderen Sorten?
    Der Hallertauer Hopfen wächst in der größten zusammenhängenden Hopfenanbaufläche der Welt – rund 17.000 Hektar zwischen München, Ingolstadt und Landshut. Das gemäßigte Klima und jahrhundertelange Züchtungserfahrung ergeben einzigartige Aromahopfen-Sorten wie Hallertauer Tradition oder Perle, die weltweit in Premiumbrauereien eingesetzt werden.
    Was ist das Knoblauchsland und was wächst dort?
    Das Knoblauchsland nördlich von Nürnberg ist eine der intensivsten Gemüseregionen Deutschlands – trotz des Namens wird dort kaum Knoblauch angebaut. Stattdessen dominieren Sellerie, Meerrettich, Zwiebeln, Lauch, Kohlrabi und diverse Salate. Rund 600 Gärtnereibetriebe versorgen die Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen täglich mit Frischgemüse.
    Welche Saison hat bayerisches Obst und Gemüse wann?
    Im Frühling dominieren Spargel (ab April), Radieschen und Spinat. Der Sommer bringt Erdbeeren, Tomaten, Zucchini und Süßkirschen vom Bodensee. Im Herbst reifen Kürbisse, Äpfel, Birnen und Wurzelgemüse wie Sellerie und Pastinake. Kohlsorten wie Weißkohl und Wirsing halten die Regale bis in den Winter gefüllt.
    Ist bayerisches Obst und Gemüse regional gekennzeichnet?
    Viele bayerische Erzeuger nutzen das Siegel 'Geprüfte Qualität Bayern' (GQ Bayern). Auf Wochenmärkten und in Hofläden ist die bayerische Herkunft meist direkt ausgewiesen. Wer sicher gehen will: Im Frühling und Sommer stammt Spargel, Erdbeere und Tomaten aus der Region fast immer von lokalen Betrieben.